Urban Gardening

Infarm – indoor farming

15. Juni 2014

In einer Fabrikhalle in Kreuzberg, in der Glogauer Straße 6, produziert Infarm hauptsächlich Salate, Kräuter und Gemüse.

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Das eigene Essen zu Hause herstellen, ohne Pestizide, Chemikalien und das ganze nachhaltig, in dem man wenig Abfälle produziert und keine langen Transportwege hat, dass hört sich gut an. Laut der Website entstand die Idee zu Infarm im Urlaub auf La Gomera. Der Wunsch der Geschwister Guy und Erez Galonska und Osnat Michaeli sich ständig mit frischem regionalem Essen zu versorgen, ohne auf verpacktes und tiefgefrorenes Essen aus dem Supermarkt angewiesen zu sein, lies die Initiatoren von Infarm erste Anbauversuche in der eigenen Wohnung in Berlin starten.
Jetzt findet sich schon viel mehr Platz für die Pflanzenproduktion in einer Fabrikhalle in Kreuzberg. Was die Produktionsmethode angeht, die Pflanzen werden nicht wie bei Efficient City Farming aquaponisch produziert. Die Pflanzenwurzeln werden mit Wasser bedampft, dem Nährstoffe zugesetzt sind. Eine passende Beleuchtung (LED) der Pflanzen schafft ähnliche Bedingungen wie unter freiem Himmel. Der Salat wächst schnell und kann sicher bald gegessen werden. Es gibt ein kleines Café im Eingangsbereich und direkt dahinter, hinter einer Glaswand wird gegärtnert.
Ich bedanke mich für den netten Empfang bei Infarm, es war toll einen Blick hinter die Kulissen werfen zu dürfen und ein paar Fotos gibt es jetzt noch für Euch…

 

 

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3 Kommentare

  • Reply Hans Benicke 27. März 2015 at 16:01

    ich hoffe es ist okay wenn ich in deutsch schreibe :-) Ich habe einen Internetartikel über euch gelesen und fand das projekt interessant. Zu mir, ich bin 23 studiere Landnutzung und Wasserbewirtschaftung und komme aus Berlin. Ich möchte mir das gerne mal persönlich anschaue da ich mich für das indoor growing auch interessiere :-) Lg Hans Benicke
    hans-benicke@hotmail.de

    • Reply mygreentown 6. April 2015 at 18:20

      Hallo Hans,
      das Team von Infarm kannst Du über deren Website erreichen (infarm.de).

      Alles Gute!

  • Reply Angela 12. Mai 2015 at 07:53

    Super ! Weiter so, es erweitert nicht nur das Ernährungsspektrum unserer Stadt, auch unseren Horizont. Den meisten hier in der Großstadt ist nicht klar, was es für Auswirkungen hat, wenn 90 % weiterhin (aus Zeit-und Geldmangel ) unkritisch aus dem nächsten Supermarkt versuchen zu
    „(über-)eben“…

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