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Good Bank – Ein Restaurant mit Vertical-Farming-Conzept von Infarm

31. Juli 2017
Good_Bank_Infram_Mygreentown

Vertical Farming in Berlin-Mitte – Beim Essen dem Essen beim Wachsen zusehen!

Vor ein paar Jahren besuchte ich Infarm in einer Kreuzberger Fabrikhalle, das mittlerweile ziemlich bekannte Berliner Startup in Sachen Anbau von Salat und Gemüse in Räumen, also indoor

Bei meinem ersten Besuch bei Infarm wurde ich trotz unangekündigtem Erscheinen sehr nett empfangen und durfte mir die Pflanzenproduktionsbereiche anschauen. Das Ganze befand sich sich damals gefühlt noch etwas in der Experimentierphase. Infarm wollte Essen an dem Ort und der Stelle nachhaltig produzieren, wo es verzehrt wird und zwar im Inneren eines Hauses ohne Sonnenlicht und Erde. Lange Transportwege, unnötige Verpackungen und Nährstoffverluste sollten vermieden werden. Im Restaurant Good Bank kann man direkt hinter dem Tresen die Salate in durchsichtigen hohen Glasregalen von Infarm wachsen sehen, während man einen Salat verspeist, der zuvor im Restaurant geerntet wird.

Die Idee von den Gründern von Good Bank, den immer größer werdenden Städten eine Versorgung mit frischen Nahrungsmitteln bei einem Restaurantbesuch zu bieten, die direkt vor Ort produziert werden, klingt gut und kommt bestimmt bei vielen gut an, die z.B. gerne Salat essen. Betrachtet man die Speisekarte von Good Bank, bemerkt man schnell, dass natürlich auch andere Zutaten verwendet werden, die nicht direkt im Laden angebaut werden, wie z.B. Brauner Reis, Süßkartoffeln, Rindfleisch u.v.m.

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Für Abwechslung ist also gesorgt und es gibt nicht nur Salat.

Im Restaurant Good Bank werden derzeit eine Grühnkohl- und zwei Salatsorten per vertikal farming produziert. Das Konzept ist interessant und vielleicht gibt es bald noch mehr Salat- und Gemüsesorten auf der Speisekarte, die direkt im Laden angebaut werden können. Es ist bestimmt auch eine Frage des Platzes, wobei die vertikale Produktionsweise in dieser Hinsicht ja beste Vorraussetzungen bietet. Eine schöne Kombination wäre vielleicht auch eine Indoor-Salat- und Spossenproduktion, kombiniert mit einer zusätzlichen Aquaponik-Farm auf dem Dach, diese versorgt ein Restaurant dann zusätzlich mit frischem Fisch und weiteren Leckerein. Was denkt ihr?

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Internet of things – Pflanzenproduktion per App…

Der Salat wird platzsparend in mehreren Etagen übereinander angebaut und über LED-Lampen mit Licht versorgt. Im letzten Produktionsschritt befindet er sich ganz außen auf dem Tablet und kann geerntet werden. Die Steuerung der Pflanzenproduktion ist ganz Zeitgemäß per App möglich, somit erkennt der Produzent schnell was die Pflanze benötigt. Vielleicht wird auf diesem Weg in der Zukunft auch immer öfter jemand ohne grüne Daumen zum Pflanzenproduzent?

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Preise? Auch für´s Business Lunch geeignet!

Die kleine Salat-Bowl kostet 5,20 Euro und die große 6,50 Euro. Hinzu kommen z.B. brauner Reis, Quinoa oder schwarze Bohnen inkl. Dressing und Gemüse (roh und geröstet) weitere Extras zahlt man zusätzlich.

Good Bank, Rosa Luxemburgstr. 5 10178 Berlin

Bis demnächst!

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