Lesen, Urban Gardening

Die Philosophie des Gärtnerns

12. Februar 2017
Die Philosophie des Gärtnerns

Die Philosophie des Gärtnerns

Bis zum Frühlingsbeginn dauert es noch eine kleine Weile, obwohl die Floristen und die kleinen Blumengeschäfte bereits ein großes Sortiment von Frühjahrsblühern auffahren, ist die Natur in unseren Parks und Gärten einfach noch nicht so weit.

Wie wäre es denn damit, vor dem Start in den Frühling, lesend ins Grün zu reisen?

Ich freue mich euch heute das zur Vorfrühlings-Lesereise passende Buch zu empfehlen:  „Die Philosophie des Gärtnerns“ von der Herausgeberin Blanka Stolz.

Die Philosophie des Gärtnerns

Die Herausgeberin des Buches, Blanka Stolz, ist Mitgründerin des mairisch Verlags, in dem das Buch „Die Philosophie des Gärtnerns“ veröffentlicht wurde und hat während zwei Sommern auf dem Schweizer Bergbauernhof Munt la Reita viel Zeit im Garten verbracht.

Passend dazu steht am Anfang des Buches: „Bin im Garten“.

Blanka Stolz fragt sich, was den philosophierenden Gärtner oder den gärtnernden Philosophen und alle anderen, die gerne und viel Zeit im Garten verbringen antreibt, sich Jahr für Jahr aufs Neue mit dem Garten zu beschäftigen und in ihm zu arbeiten?

In den 13 Beiträgen wird philosophiert über alte Gemüsesorten, Hybrid-Züchtungen und Saatgutkonzerne, um das Miteinander in einem Kleingartenverein, die Akzeptanz von Unkraut, unscheinbare Schönheiten, die holländische Gartenbewegung, urbane Permakultur-Projekte, Gemeinschaftsgärten, Gartenschauen, Garten und Gärtnern unter dem Fokus der Gender Studies und und und….

Besonders gut gefallen hat mir der Beitrag von Elke von Radziewsky. Sie schreibt über die holländische Gartenbewegung und den Gartenphilosophen Rob Leopold, der vom Ladeninhaber für Naturstoffe, die in den 1970er Jahren z.B. in Indien und Nepal fand, zu den „vergessenen Pflanzen“ kam und ab 1978 eine noch eher ungewöhnliche Firma für den Vertrieb von Saatgut von Wildpflanzen gründete. Cruydt-Hoeck.

Interessant für Stadtgärtner ist bestimmt auch das Interview von Severin Haleder mit unterschiedlichen Akteuren z.B. aus Gemeinschaftsgärten, die unterschiedliche Fragen rund um die Rolle der Bildung in urbanen Gemeinschaftsgärten und urbanen Landwirtschaftsprojekten beantworten.

Ein lesenswertes Buch für alle Grünbegeisterten, Menschen mir dem grünen Daumen, Stadtgärtner und alle die Lust aufs Philosophieren über eines der schönsten Themen haben: Gärtnern!

„Let it grow“

Die Philosophie des Gärtnerns erschien am 1. März 2017

Mit Beiträgen von:

Brunhilde Bross-Burkhardt (Agrarwissenschaftlerin und Fachjournalistin), Severin Halder (Gartenaktivist), Judith Henning (Permakultur-Designerin), Annette Holländer (Samengärtnerin und Naturpädagogin), Miriam Paulsen (Schrebergärtnerin), Dagmar Pelger (Architektin), Maximilian Probst (Clemens-Brentano-Preisträger, Autor für ZEIT und taz), Roberta Schneider (Autorin), Kristina Vagt (Historikerin), Nicole von Horst (Internetaktivistin), Elke von Radziewsky (Autorin), Dieter Wandschneider (Professor für Philosophie).

Die Philosophie des Gärtnerns

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Bis demnächst!

 

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